Wegen des schrecklichen Coronavirus müssen auch wir bestimmte Vorsichtsmaßnahmen einhalten:

- stark begrenzte Besucherzahl ( Abstandsregelung): Besuchergruppen bis 10 Personen möglich

- ausschließlich Reservierungen per Telefon oder Email ( somit liegen mir alle Kontakte vor )

- namentliche Sitzplatzreservierung

- Einlass: 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn

- das Eintrittsgeld bitte abgezählt in einem Umschlag bereithalten. Ich werde diesen am Kassentisch   (natürlich mit Mundschutz) in Empfang nehmen.

Do 08. + Mo 12. + Mi 14. + Sa 31. Oktober 2020

 

Di 03. + Do 05. November 2020

 

Beginn jeweils 20 Uhr ( Einlass 19:30 Uhr)

 

"Bohème in Kustenz"

 

Künstler, Menschen & Valuta 1919-1921 in Konstanz

Szenische Lesung mit Musik

von und mit: Notker Homburger, Bernd Wengert und Gela Homburger

 

Zu der Zeit, als in Deutschland das Wort Valuta wichtig zu werden begann, lebte in Kustenz am See der Dichter und Maler Koloman, von den Literaturkundigen der Stadt der Gotiker genannt. Dieser Koloman bildete, ohne sich weiter dagegen zu wehren, den Spott der Kustenzer, die er seinerseits wieder verlachte ...“

Im Jahre 1929 erschien der „komische Roman“ „Bohème in Kustenz“ von Eduard Reinacher. Reinacher zeichnet hier die Konstanzer Zeit des Dichters und Verlegers Rudolf Adrian Dietrich von Ende 1919 bis Frühjahr 1921 nach. Der vor dem Hunger in Dresden geflohene Dietrich (im Roman heißt er „Koloman“ ) meinte, in der damals mittelalterlich wirkenden, provinziell verschlafenen Stadt eine Mission als Dichter, Verleger, Zeitschriftenherausgeber, Dramaturg, Tanz-Regisseur und Kritiker erfüllen zu müssen. Seine großkotzige, überhebliche Art machte ihn zum Gespött „der Leute“. Der Roman zeichnet ein schönes Spannungsfeld zwischen spießigem Konstanzer Bürgertum und exaltiertem, arrogantem Künstlertum – was durchaus Bezüge bis in die Gegenwart hat.

 

Gela Homburger, Bernd Wengert und Notker Homburger bringen diesen Roman als szenische Lesung auf die Bühne und singen unbekannte und bekannte Lieder der Jahre 1919 bis 1921. Zudem werfen sie einen Blick auf den kulturellen Untergrund der Stadt vor 100 Jahren (Quelle: Konstanzer Nachrichten, Stadtarchiv KN ), wobei die Themen: Vergnügungssucht, Wohnungsnot, Invasion der Schweizer u.a. erschreckend aktuell sind.

Fotos: Helmut Bär                                                                               www.notkerhomburger.de

 

Eintritt  : 15 €  (bitte abgezählt im Umschlag bereithalten)

Reservierung (erforderlich ! )0049(0) 7531/ 917263 oder

                                                                      angelika.homburger@googlemail.com

Zimmerbühne in der Niederburg

St. Johanngasse 2      

78462 Konstanz

Foto: Ebi Kern
Foto: Ebi Kern